25th
November
2009
Was ist eine Schlampe? Wenn man dem normalen Sprachgebrauch glauben darf hat diese Bezeichnung mit einer leichtlebigen Dame nicht mehr viel zu tun, sondern ist vielmehr Ausdruck einer neuen abfälligen Lesart einer weiblichen Konkurrentin oder noch landläufiger “einer dummen Kuh”. Wobei eigentlich schon wieder auffällt das ein Ausdruck in diesem Sinne für einen Mann nicht neu erfunden wurde. Soziologisch betrachtet interessant, finde ich. Warum werden in jeder Generation neue Titulierungen diskriminierender Art für Frauen erfunden, und für Hurenboecke nicht?

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7th
November
2009
sollen viel mehr im Trend sein als professionelle Porno-Produktionen. Da kann sicher was dran sein, schliesslich ist die Qualität der Videos die man heutzutage privat drehen kann fast genauso gut anzusehen und anzuhören wie die Billigproduktionen und die Softpornos die der Erwachsene Deutsche im Fernsehen sehen darf. Und die ganzen Pornoshows spielen sich im privaten Bereich ab in dem doch vielleicht weniger von Profis gestöhnt wird und man noch das Gefühl hat dass es echt ist was da vorgeführt wird. Auf privaten Portalen kann man dazu noch gleich Kontakt mit den Pornofilmemachern aufnehmen und so feststellen was andere Leute so beim privaten Porno anstellen. Meist sind auch die Cams mit den Videos verzahnt so dass man seine Neugier online wie offline befriedigen kann.
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3rd
November
2009
Das hat mir gerade gefallen. Evas Sündenfall im Paradies ist schuld dass ich als Frau keine Pornos mögen darf. Sicher ein Gedanke der in kirchlich betonierten Köpfen einen Eklat auslöst. Aber nicht nur dort, sondern auch bei den Hardcore Feministinnen, die eloquent Pornografie an sich verteufeln weil diese nach deren gebetsmühlenartiger Argumentation ein diskriminierendes Frauenbild vermittelt. Denkt man das Ganze mal rückwärts durch fehlt eigentlich das Männerbild welches Frauen haben müssten, sollten oder auch könnten. Demnach müssten Männer die sexrünstigen Monster sein welche nur danach trachten eine Frau mal richtig durchzuvögeln und diese unheimlichen Triebe müssen in Zaum gehalten werden, koste es was es wolle. Frauen haben demnach nur das Interesse zu schmusen, ihren Nachwuchs zu versorgen und den sexbesessenen Mann in Zaum zu halten. Schliesslich sichert die Eindämmung des männlichen Triebes das Einkommen der Ehefrauen. Daher fühlen sich wohl auch viele Ehefrauen mit diesem Männerbild durchaus wohl und verteufeln die Pornografie als Feind und die Frauen die in Pornos mitspielen erst recht. Schmutziger Sex als Feindbild, wie einfach die Welt doch manchmal sein kann und wie einfach man Sex und Gewalt erklären kann. Man muss nicht darüber nachdenken ob man vielleicht mit seinem eigenen verschrobenem sexuellen Selbstbild Gewalt und Missbrauch fördert. Nein, auf keinen Fall.

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2nd
November
2009
Ein eigentlich nicht vergessenes Thema, aber irgendwie setzt es sich nicht wirklich durch. Auch wenn Bücher darüber geschrieben werden wie das jüngste in dieser Reihe von Erika Lust.
Man muss nicht besonders schlau sein um sich auszurechnen dass dieses Buch wohl eher die Männer kaufen werden als Frauen. Diejenigen Frauen die sich dieses Buch kaufen sind sowieso schon Erotikaffin und haben mit ihrer Sexualität wohl weniger Probleme als Frauen die den Geschlechtsakt am liebsten im dunklen unter der Bettdecke über sich ergehen lassen anstatt aktiv ihr ureigenes erotisches Leben zu gestalten. Ich habe noch nie ein Problem in dem vorherrschendem Rollenbild in “normalen Pornofilmen”. Manchmal will ich es eben auch ordentlich besorgt bekommen, genauso wie es in “Pornos für Männer” gezeigt wird. Es ist Entertainment für einen vorhandenen Markt, nichts weiter. Wollten Frauen andere Pornofilme würden sie mehr davon drehen, oder auch Männer würden andere Arten von Pornofilmen drehen wenn diese denn gekauft werden würden. Solange Feministinnen mit der Parole “Pornografie ist mit der Emanzipation nicht vereinbar” schwanger laufen, werden auch Frauen weiter mit dieser Schere im Kopf ihre Sexualität leben und damit den Männern nicht klar machen dass sie auch andere Pornofilme kaufen würden, wären diese Filme denn den Frauen angepasster. Es herrscht immer noch die “Entweder Oder Parole” vor, bist du für Pornos, bist Du gegen Frauen, bist gegen Pornos bist Du für Frauen – oder doch einfach nur verklemmt?
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