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11th März 2010

Topmodelle Superstars

Die Glamour und Glitzerwelt hat überall Einzug gehalten. Statt Schönheitswettbewerbe werden Topmodels Wettbewerbe in Stöckelschuhen abgehalten, Leute im Fernsehen lächerlich gemacht, der Bodyindex mit dem man vielleicht gesunde Sternchen erzieht missachtet und noch einige andere Dinge die eine eigene Überschrift verdienen. Klar, welches pubertierende Girl träumt nicht davon auf dem Laufsteg Millionen zu machen und immer das neueste und chickste der Mode um sich zu haben. Aber müssen solche Volksverblödungen sein? Ich meine die Fernsehwelt hat sich in den letzten Jahren durch den “Zuschauergenerated Content” mehr zu Proletensendern mutieren lassen. Statt echter Informationen wird die Spanner und Voyeureigenschaft eines jeden Einzelnen hervorgeholt und damit werden Sendungen und Geschäfte gemacht. Da ist Big Brother wohl der Vorläufer gewesen. Diese Sendung finde ich inzwischen wirklich widerlich und diese Biggest Looser Geschichte setzt fast noch einen oben drauf. Aber der Zuschauer will es offensichtlich?

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7th November 2009

Private Pornos

sollen viel mehr im Trend sein als professionelle Porno-Produktionen. Da kann sicher was dran sein, schliesslich ist die Qualität der Videos die man heutzutage privat drehen kann fast genauso gut anzusehen und anzuhören wie die Billigproduktionen und die Softpornos die der Erwachsene Deutsche im Fernsehen sehen darf. Und die ganzen Pornoshows spielen sich im privaten Bereich ab in dem doch vielleicht weniger von Profis gestöhnt wird und man noch das Gefühl hat dass es echt ist was da vorgeführt wird. Auf privaten Portalen kann man dazu noch gleich Kontakt mit den Pornofilmemachern aufnehmen und so feststellen was andere Leute so beim privaten Porno anstellen. Meist sind auch die Cams mit den Videos verzahnt so dass man seine Neugier online wie offline befriedigen kann.

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3rd November 2009

Eva ist schuld?

Das hat mir gerade gefallen. Evas Sündenfall im Paradies ist schuld dass ich als Frau keine Pornos mögen darf. Sicher ein Gedanke der in kirchlich betonierten Köpfen einen Eklat auslöst. Aber nicht nur dort, sondern auch bei den Hardcore Feministinnen, die eloquent Pornografie an sich verteufeln weil diese nach deren gebetsmühlenartiger Argumentation ein diskriminierendes Frauenbild vermittelt. Denkt man das Ganze mal rückwärts durch fehlt eigentlich das Männerbild welches Frauen haben müssten, sollten oder auch könnten. Demnach müssten Männer die sexrünstigen Monster sein welche nur danach trachten eine Frau mal richtig durchzuvögeln und diese unheimlichen Triebe müssen in Zaum gehalten werden, koste es was es wolle. Frauen haben demnach nur das Interesse zu schmusen, ihren Nachwuchs zu versorgen und den sexbesessenen Mann in Zaum zu halten. Schliesslich sichert die Eindämmung des männlichen Triebes das Einkommen der Ehefrauen. Daher fühlen sich wohl auch viele Ehefrauen mit diesem Männerbild durchaus wohl und verteufeln die Pornografie als Feind und die Frauen die in Pornos mitspielen erst recht. Schmutziger Sex als Feindbild, wie einfach die Welt doch manchmal sein kann und wie einfach man Sex und Gewalt erklären kann. Man  muss nicht darüber nachdenken ob man vielleicht mit seinem eigenen verschrobenem sexuellen Selbstbild Gewalt und Missbrauch fördert. Nein, auf keinen Fall.

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23rd Oktober 2009

Sex und Unterhaltung

passen wohl nicht recht zusammen bei unseren Gerichten und in vielen Köpfen. Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde nicht angenommen in der es eigentlich darum ging die Kriminalisierung von Entertainment in Sachen Erotik und Sex zumindest zu entschärfen. Wer es noch nicht so genau wusste, in Deutschland kann für veröffentlichte Nacktbilder von Erwachsenen in den Knast. Nun hat niemand das Interesse Pornofilme und Nacktbilder einfach so Jugendlichen zugänglich zu machen, genauso wenig wie Blutdurchtränkte Actionfilme. Auch diese muss man bezahlen wenn man sie ansehen will. Genauso wie Pornos, die allerdings noch strenger “beaufsichtigt” werden, obwohl hier wohl eher die Erziehungsberechtigten gefragt sind die auf ihre Nachkömmlinge moralisch aufzupassen haben. Kurz gesagt wer Blut und Gewalt sehen will muss sich nicht nochmal als Erwachsener ausweisen, aber bei Pornos schon. Seelisch aufwühlende Filme die in keinem Fall für Jugendliche geeignet sind werden im TV ausgestrahlt, aber ein simpler Geschlechtsakt darf nicht allgemeinen zur Erwachsenen-Unterhaltung zählen. Wer diese ohne nochmalige Kontrolle zum Beispiel nach dem Kauf eines Internetzugangs, den i.d.R. auch nur Erwachsene erhalten, Erwachsenen zur Verfügung stellt, macht sich strafbar.  Man kann nun geteilter Meinung sein ob Sex und Pornos als Unterhaltung für Erwachsene geeignet sind oder nicht, genauso kann man das für andere Inhalte sein. Aber warum wird nackte Unterhaltung stigmatisiert und kriminalisiert und andere nicht? Warum muss man als Pornodarsteller etwas sicherstellen was garnicht sicherzustellen ist? Nur weil es nackte Leute und Sex sind die man mit einem Klick auch auf anderen Seiten weltweit findet? Weiter gedacht müsste das restliche Europa ein einziger Sündenpfuhl sein, denn dort reicht es zum Beispiel eine Kreditkarte zu haben um nackte Frauen und Paare sehen zu dürfen. Wer als Erwachsener nicht auf seine Kreditkarte und die Abbuchungen achtet, wird wohl auch nicht darauf achten was der Nachwuchs ansonsten konsumiert. Sogar im ansonsten puritanischen Spanien gibt es nachts Pornofilme im öffentlichen Fernsehen. Schliesslich ist das auch Entertainment und Eltern haben dafür zu sorgen dass ihre Kinder nur das zu sehen bekommen was sie auch verkraften. Sexuelle Gesinnungskontrolle war schon immer ein Mittel das Volk an der Leine zu halten.

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24th März 2009

Sex ohne Gummi

Wer es nicht richtig verstanden hat, der Papst meinte selbstverständlich das Sex mit Gummi nicht gegen Aids hilft. Dass er gemeint hat Kondome sind nun auch nichts fuer Leute die unverheiratet sind und sich gegen Aids schützen wollen, kann man hoffentlich  nicht glauben. Wobei Glauben nun *gottseidank* nichts mit Wissen zu tun hat. Jeder kann glauben was er will – und wird sich hoffentlich nicht um des Glaubens Willen in Gefahr begeben. Selbstmord ist ja auch eine Sünde, oder? Wenn es nach der kirchlichen Lehre geht, dürfte man sowieso nicht poppen bevor man verheiratet ist und dann auch nur zum Kinder zeugen. Dass dieses von Kirchenvertretern sehr ernst genommen wird, zeigen die Missbrauchsfälle bei Messdienern- aber sind halt auch nur Menschen – und nehmen hoffentlich den Kautschukimport nicht als Gotteslästerung hin.

Aber vielleicht ist es ja auch eine Strategie der Kirche ihre Gläubigen in Gewissenskonflikte zu stürzen. Da beim Onanieren keine Kinder entstehen ist es natürlich auch eine Sünde. Frei nach dem Motto – alles was mit Sex zu tun hat muss unter Kontrolle.

Nunja, unser deutscher Staat hat da auch die Finger drin – wen wunderts.

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30th Januar 2009

schlanke girls sind schöner, oder?

Heiss diskutiert wird zur Zeit in verschiedenen Blog über eine Indizierung durch die Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften. Diese  hat einen privaten Blog indiziert welcher die Magersucht quasi schön redet und Beschreibungen enthielt wie man sich vom Essen fernhält. Indizierung bedeutet nicht dass dieser Blog verboten wurde, es muss allerdings sichergestellt werden dass nur Erwachsene diesen lesen können. Was allerdings einem Verbot gleichkommt. Dieses ist möglich durch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit im Grundgesetz zum Schutze der Jugend und anderen Gruppen. Quasi also ein Gummigrundsatz der dem Motto – was wäre wenn – treu wird, indem Informationen quasi unzugänglich gemacht werden von denen angenommen wird oder werden kann, dass diese Informationen Jugendliche in ihrer Entwicklung beeinträchtigen.

Dieses kann ohne jede Verifizierung geschehen – es bedarf keines Beweises dass die unzugänglich gemachten Informationen tatsächlich schaden.

Soweit die Grundlagen wie der Author diese verstanden hat. Allerdings bleibt die Frage offen warum ein privater Blog einer offensichtlich kranken Jugendlichen indiziert werden muss. Gibt es keine anderen Wege solche Krankheiten erst garnicht entstehen zu lassen? Werden nun alle Kochbücher indiziert weil die Fettsucht wesentlich verbreiteter ist und, zwar nicht so schnell, aber auch zum Tode führt?

Und wenn diese Authorin an einer psychischen Krankheit leidet, ist es da nicht die Pflicht der Erziehungsberechtigten einzugreifen? Wo bleibt die Prävention? Aber Verbote scheinen viel wichtiger zu sein – ist ja auch viel leichter. Und Jugendliche sind ja schliesslich so erzogen, was nicht da ist, gibt es eben auch nicht. Internet macht Bulämie, Magersucht, Alkoholismus und vielleicht noch viele andere Krankheiten die wir noch nicht kennen?

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13th Februar 2008

Getrennt schlafen – gemeinsam poppen

Laut einer Meldung des Focus schlafen immer mehr Paare getrennt.

Wenn ich mir das recht ueberlege ist das eine gute Sache. Wer hat schon Lust sich nachts treten zu lassen oder noch schlimmer mit einem Dauerschnarcher das Bett und das Kopfkissen zu teilen. Vielleicht kann man damit dem Phänomen entgegentreten dass man einfach bestimmte Dinge an anderen Menschen nicht mag. Meist fällt das ja nach ca. 3 Monaten auf. Es beginnen einige Dinge zu nerven, obwohl man den neuen Partner immer noch verliebt anschaut.

Dass allerdings immer mehr Leute ihre Tiere in den ihren Betten schlafen lassen, also bitte – nein. Tiere gehoeren in den Stall, der Haushund in seinen Korb. Aber vielleicht hat das auch mit der allgemeinen Befremdung und Distanz zu anderen Menschen zu tun. Tiere sind eben nicht genervt und geben keine dummen Antworten.

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19th Dezember 2007

Skandalnudel Spears – Kaffeeverbot?

Angeblich hat der Popstar Hausverbot in einer renomierten Kaffeefirma in den USA (Los Angeles). Es sei lt. bild.de zu peinlich mit ihr in Verbindung gebracht zu werden.

Nun, in der Öffentlichkeit Unterwäsche zu tragen ist für einen Popstar wohl nicht so schlimm, aber der Minirock ist zu kurz :) . Jede deutsche Frau würde allerdings als Nutte abgestempelt und wohl ins asoziale Milieu eingegliedert. Manche sind eben gleicher, Kinder weg, Alkoholprobleme und noch einiges mehr – nicht sehr schön. Schade Britney, Stars werden wohl dank Deiner Eskapaden keine Vorbilder mehr sein – hoffentlich nicht.

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